Dunkle Wolken ziehen auf. Der Himmel verfinstert sich. Eine der wolken sieht dich grimmig an. Hinter dem Grau siehst du den Ansatz einer schönen Welt. Du riechst Freiheit, du spürst Liebe, du siehst Freude, du schmeckst Neues in der Luft. Dinge, die du nie zuvor so wahrgenommen hast. Nur ein kleiner Lichtspalt in der Dunkelheit löst in dir derartige Gefühle aus. Deine Neugierde ist riesig. Plötzlich fangen die Wolken an dich auszulachen. Sie sagen dir, dass du diese wunderbare Gegend nie sehen wirst. Du fragst dich, warum die Welt so gemein zu dir ist. Hast du das verdient? Es wird wieder dunkel um dich herum. Du kannst nichts sehen, alles verschwimmt. Überall, wo du hinsiehst, gibt es nur Grau. Grau, Grau und nochmals Grau. Du verlierst das Gleichgewicht. Wo ist oben, wo unten? Wo ist links und wo rechts? Du fühlst nichts mehr. Du bist allein. Allein und einsam. Die Welt ist riesengroß. Zu groß für dich. Wo bist du? Du weißt es nicht. Du weißt gar nichts mehr. Lebst du noch? Bist du schon tot? Sonne strahlt warum auf dein Gesicht. Du öffnest langsam die Augen. So glücklich warst du nie zuvor über die Sonnenstrahlen, die morgens in dein zimmer fallen. Du denkst nach. Über deinen Traum. Du machst dir Sorgen. Um die Welt. Den ganzen Tag denkst du an nichts anderes. Du freust dich über jeden einzelnen Regentropfen. Du erklärst denjenigen, die sich über "schlechtes" Wetter beschweren, wie wichtig Regen für die Natur ist und wie gut es ist, dass es so ist, wie es ist. Wie wunderbar die Welt sein kann. Seltsam, dass man das erst merkt, wenn man den Kontrast sieht.



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen